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VERFAHREN - IHRE HÄRTHA HÄRTEREIEN

HÄRTETECHNIK IST VERTRAUENSSACHE

Maschinen und Bauteile sind ständig großen Belastungen ausgesetzt. Damit Ihre Bauteile den individuellen Beanspruchungen dauerhaft und zuverlässig gewachsen sind,stimmen wir das Härteverfahren genau darauf ab. Der richtige Härteprozess stellt alle technologischen Eigenschaften Ihrer Werkstoffe neu ein und gewährleistet eine optimale Gebrauchsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Härten:

  • Welche Stähle sind zum Härten geeignet?

    Zum Härten allgemein eignen sich Einsatzstahl, Federstahl, Wälzlagerstahl, Kaltarbeitsstahl, Vergütungsstahl, Warmarbeitsstahl sowie Maraging Stahl. Allerdings eignen sich nicht alle genannten Stähle für die gleichen Härteverfahren. So eignen sich Federstahl und Wälzlagerstahl vor allem für das Schutzgashärten , während Warmarbeitsstähle durch Vakuumhärten die gewünschten Eigenschaften erhalten.

  • Welche Härteverfahren gibt es?

    Abhängig von den gewünschten Eigenschaften und dem Material kommen Verfahren wie Einsatzhärten, Schutzgashärten, Induktivhärten, Vakuumhärten oder Ausscheidungshärten zum Einsatz. Eine weitere Möglichkeit ist das Vergüten, das sich vor allem durch die Anlasstemperatur unterscheidet.

  • Wie viel Kohlenstoff braucht man zum Härten?

    Während sich zum Einsatzhärten vor allem unlegierte oder niedrig legierte kohlenstoffarme Stähle wie Einsatz- oder Edelbaustähle eignen, erfordern andere Härteverfahren höhere Kohlenstoffanteile von bis zu 0,8 Masse-%. Wie hoch der ideale Kohlenstoffgehalt ist, hängt von den gewünschten Eigenschaften des Materials sowie vom gewählten Härteverfahren ab. Neben dem Kohlstoffgehalt, haben auch sog. Legierungselemente im Stahl einen erheblichen Einfluss auf das Härteverfahren und die Werkstoffeigenschaften.

  • Kann man S355 härten?

    S355 ist eine gemäß der EN 10025-2:2004 normierte europäische Norm-Baustahlsorte, die in vier Qualitätsstufen unter den Werkstoffnummern 1.0045, 1.0553, 10577 und 1.0596 verfügbar ist. Da Baustähle geschweißt werden, ist ein niedriger Kohlenstoffgehalt erforderlich. Da für das Härten jedoch ein gewisser Mindestanteil an Kohlenstoff erforderlich ist, eignet sich S355 nicht für diese Verfahren.

  • Kann man 42CRMO4 härten?

    Bei Stahl mit der Bezeichnung 42CRMO4 handelt es sich um Vergütungsstahl mit der Werkstoffnummer 1.7225. Diese Stahlsorte eignet sich zum Härten und kann auch vergütet werden, wobei beim Härten deutlich höhere Härtewerte erzielt werden als beim Vergüten. Ebenfalls sind Nitrierbehandlungen möglich.

  • Kann man Edelstahl härten?

    Das Härten von Edelstahl ist durch den Einsatz thermischer oder thermochemischer Verfahren möglich. Wobei hier zwischen echten und nicht unbedingt rostfreien Edelstählen sowie rostfreien Edelstählen klar differenziert werden muss. Reiner Edelstahl wird durch Aufheizen und Abschrecken gehärtet oder es kann durch thermochemische Diffusionsverfahren eine Randschicht erzeugt werden. Bei rostfreien Edelstählen muss zwischen austenitischen, martensi tischen und ferritischen Stählen unterschieden werden. Nur martensi tischer Edelstahl eignet sich aufgrund des ausreichend hohen Kohlenstoffanteils zum Härten durch z.B. Vakuumhärten.

  • Welche Härte hat Edelstahl?

    Es gibt eine Vielzahl an Edelstahlsorten. Alleine die gängigsten Edelstähle umfassen über 100 Sorten. Die Festigkeitsklasse hängt von den drei Grundsorten ab. Austenitischer Stahl bewegt sich in der Festigkeitsklasse 50 bis 80, ist sehr weich und kann nicht gehärtet werden. Dies gilt ebenfalls für ferritische Stähle mit einer Festigkeit von 45 bis 60. Nur martensitischer Stahl erreicht eine Festigkeit von bis zu 110, die durch Härten noch erhöht werden kann.

  • Was passiert beim Anlassen von Stahl?

    Wie sich das Anlassen von Stahl auf das Material auswirkt, hängt von den verwendeten Temperaturen an. Anlassen mit niedrigeren Temperaturen von maximal 200°C verhindert das vollständige Diffundieren des Kohlenstoffes aus der Randschicht und es bildet sich eine harte Oberflächenschicht, die über einem zähen Kern liegt. Bei höheren Temperaturen über 550°C kann der Kohlenstoff aus dem veränderten Gefüge diffundieren. Dadurch bildet sich die durch den Martensit hervorgerufene Gitterverzerrung teilweise zurück. Das Ergebnis ist eine hohe Zähigkeit des Materials bei geringerer Härte.

Bereits bei der Materialauswahl können Sie sich auf unsere fast zwanzigjährige Erfahrung mit dem hochsensiblen Prozess der Strukturveränderung von Stahl sowie unsere engen Kontakte zur Stahlindustrie verlassen.

Wir kennen die Vor- und Nachteile der verschiedenen Stahlzusammensetzungen und wissen, wie sich Veränderungen in den einzelnen Schichten und Oberflächen auswirken.

Gemeinsam finden wir die optimale Kombination aus Material und Härteverfahren für Ihr Projekt!

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