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Glühen

Glühen als effektive Wärmebehandlung für optimierte Eigenschaften

Neben verschiedensten Härte-Verfahren wie Schutzgashärten, Salzbadhärten oder Induktivhärten und anderen innovativen Verfahren zur Oberflächenbehandlung zählt auch das Glühen zum Leistungs-Portfolio der HÄRTHA Härtereien. An 9 Standorten in Deutschland, Italien und in den Niederlanden verleihen die HÄRTHA Härtereien verschiedensten Werkstücken die Eigenschaften, die Ihren Anforderungen entsprechen. Leistungsfähige Industrielabore und ein jederzeit nachvollziehbares Qualitätsmanagement-System gewährleisten die hohe Qualität der Ergebnisse, für die unsere Verfahren bekannt sind.

Glühen zur Wärmebehandlung von Stählen

Glühen ist eine Form der Wärmebehandlung, die einem Werkstück jene Eigenschaften verleiht, die es im praktischen Einsatz benötigt. Dabei werden durch den Verarbeitungsprozess verlorene Eigenschaften wieder hergestellt, aufgebaute Spannungen beseitigt oder grobe Körnungen wieder zurück gebildet.

Unabhängig vom verwendeten Glüh-Verfahren kann der Ablauf in drei Prozess-Schritte eingeteilt werden.

  • - langsame Erwärmung bis zur erforderlichen Glüh-Temperatur
  • - Temperatur wird über einen gewissen Zeitraum gehalten
  • - langsames Abkühlen des Werkstoffs nach dem Glühen

Glühen - verschiedene Verfahren

Welche Temperatur erforderlich ist, hängt vom Glüh-Verfahren ab, das erforderlich ist, um die gewünschten Veränderungen zu erzielen. Die niedrigste Glühtemperatur liegt bei 550°C. Ein optisch wahrnehmbares Zeichen dieses Temperaturbereichs ist die Braunfärbung des Werkstoffs. Mit zunehmender Temperatur verändert sich die Farbe bis zur gelbweißen Färbung ab einer Glühtemperatur von 1300°C.

Weichglühen

Weichglühen erfolgt bei unlegierten und niedrig legierten Stählen bei Temperaturen von 680°C bis 713°C. Für hochlegierte Stähle ist eine Temperatur von bis zu 800°C erforderlich. Weichglühen kommt bei zu hartem Stahl zum Einsatz und soll die Bearbeitung des Stahls erleichtern.

Spannungsarmglühen

Dieses Glüh-Verfahren soll im Werkstoff vorhandene Spannungen abbauen. Eine lange Glühdauer bei Temperaturen unter 700°C und das langsame Abkühlen führen zum gewünschten Ergebnis.

Normalglühen

Bildet sich im Stahl durch die starke Beanspruchung während der Verarbeitung ein grobkörniges Gefüge, kommt das Normalglühen bei einer Temperatur ab 911°C zum Einsatz, um wieder einen normal- oder feinkörnigen Zustand herzustellen.

Weist ein Werkstück Verfestigungen durch Kaltverformungen auf, können diese durch das Rekristallisationsglühen bei Temperaturen zwischen 550 bis 700°C rückgängig gemacht werden. Dieses Verfahren wird vorwiegend an Blechen angewendet.

Glühen und die Vorteile

Glühen mit seinen verschiedenen Verfahren wirkt sich unter verschiedenen Gesichtspunkten positiv auf den Werkstoff und somit auch auf Werkstücke aus. Vor allem Umformprozesse zeigen oft negative Auswirkungen. Glühen nimmt diese Auswirkungen zurück.

Weitere Vorteile des Glühens:

  • - verbesserte Werkstoffstatik
  • - oft eine höhere Belastbarkeit
  • - Abbau von Spannungen innerhalb des Werkstücks
  • - Bearbeitung des Werkstoffs verbessert sich

Die HÄRTHA Härtereien als Partner für innovative Verfahren

Die HÄRTHA Härtereien bieten eine Vielzahl innovativer Verfahren, um Ihren Werkstücken die Eigenschaften zu verleihen, die Sie bei qualitativ hochwertigen Produkten voraussetzen. Gerne beraten wir Sie umfassend über unser umfangreiches Leistungs-Portfolio.

Kontaktieren Sie uns und unsere Experten beraten Sie eingehend über individuelle Lösungsansätze, die sich an Ihren Anforderungen orientieren.

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