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Induktivhärten

Induktivhärten über CNC-Steuerung für optimale Ergebnisse

Induktivhärten, oder auch Induktionshärten, zählt zu den Verfahren des Randschichthärtens. In den 7 HÄRTHA Härtereien in Deutschland, Italien und in den Niederlanden kommen ausschließlich CNC-gesteuerte Verfahren zum Einsatz. Dadurch ist eine äußerst exakte Einstellung, Steuerung und Überwachung aller Parameter möglich. Das Ergebnis sind Werkstücke, die genau jene Eigenschaften aufweisen, die für den individuellen praktischen Einsatz erforderlich sind. Modernste Technologien, hauseigene Industrielabore und ein transparentes QS-Management gewährleisten höchste Qualität.

Induktivhärten

Induktivhärten durch induktive Erwärmung

Induktivharten Härterei HALEX

Im Vergleich zu anderen Härteverfahren nutzt Induktivhärten keine Schmelzen oder Gasgemische, sondern hoch- und mittelfrequente Wechselströme. Während des Verfahrens umschließt ein wassergekühlter und von Wechselstrom durchflossener Induktor das Werkstück. Dabei bildet sich im Bauteil ein elektromagnetisches Wechselfeld. Dieses produziert Wirbelströme und erwärmt den Werkstoff innerhalb kurzer Zeit lokal auf die erforderliche Temperatur. Eine Berührung zwischen Bauteil und Induktor findet dabei nicht statt.

Unmittelbar am Ende der Haltezeit wird das Bauteil abgeschreckt, um die für die Randschichthärtung erforderliche Martensitbildung in Gang zu setzen. Welches Abkühlmedium dafür verwendet wird, hängt vom gewünschten Härtegrad und anderen Faktoren ab. Spezielle Härteemulsionen eignen sich genauso zum Abschrecken wie Wasser oder Luft.

Die Härtetiefe hängt von der verwendeten Frequenz des Wechselstroms ab. Denn aufgrund des Skin-Effektes reduziert sich die Härtetiefe mit der Höhe der verwendeten Frequenz. Diese Eigenschaft ermöglicht eine sehr präzise Steuerung des Verfahrens Induktivhärten. Genauso bedeutend ist die Möglichkeit der partiellen Härtung von Bauteilen. Denn abhängig von der Positionierung des Induktors erfolgt eine schnelle und lokal begrenzte Erwärmung. Durch das präzise Abkühlen minimiert sich der Verzug und die Kosten für die Nachbearbeitung reduzieren sich.

Über dem Verfahren steht die CNC-Programmierung mit allen qualitätsrelevanten Härteparametern wie beispielswiese die Generatorleistung, Vorschubgeschwindigkeiten oder Haltezeiten sowie Abschreckzeiten. So optimiert das CNC-gesteuerte Verfahren die hohe Qualität der gehärteten Randschicht, ermöglicht die genaue Rückverfolgbarkeit des Prozesses und trägt zur zuverlässigen Reproduzierbarkeit der Ergebnisse bei.

Anwendungsbereiche für das Verfahren Induktivhärten

Induktivhärten ist ein sehr präzises Härteverfahren und kommt sehr häufig im Werkzeugbau zum Einsatz. Es verbessert nicht nur die Verschleißfestigkeit eines Bauteils, sondern verleiht dem Werkstück noch weitere Eigenschaften wie beispielsweise eine höhere Kerbschlagfestigkeit. Trotz der sehr harten Randschicht bleibt der Kern des Werkstücks zäh und behält seine Elastizität. Dies wirkt sich positiv auf die Belastungsfähigkeit aus.

Eine wichtige Voraussetzung für das erfolgreiche Induktivhärten ist der Kohlenstoffgehalt des Stahls. Dieser sollte für eine erfolgreiche Härtung über 0,35 % liegen. Dazu zählen vorvergütete Stähle, deren Legierungsbestandteile im Gefüge gleichmäßig verteilt sind, aber auch Kugellagerstähle, Grauguss oder Temperguss. Stähle mit einem niedrigeren Kohlenstoffgehalt können in einem vorgelagerten Verfahrensschritt aufgekohlt werden.

Induktivharten Härterei

Induktivhärten - die wichtigsten Vorteile

Induktivhärten erhöht die Verschleißfestigkeit sowie die Belastbarkeit eines Bauteils signifikant. Als CNC-gesteuertes Verfahren ist die zuverlässige Reproduzierbarkeit der Ergebnisse genauso von Bedeutung wie die Rückverfolgbarkeit aller eingestellten Parameter.

Weitere Vorteile sind

- kurze Prozesszeiten
- verzugsarmes Verfahren
- präzise Steuerung der Randhärtetiefe über die verwendete Frequenz
- partielle Härtung
- hohe Reproduzierbarkeit durch CNC-Steuerung

Die HÄRTHA Experten informieren Sie gerne über die Vorteile und Anwendungsbereiche des Verfahrens Induktivhärten sowie über alle anderen Härteverfahren, die in den HÄRTHA-Härtereien verfügbar sind. Kontaktieren Sie die HÄRTHA Härtespezialisten für eine ausführliche Beratung.

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