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Plasmanitrieren

Plasmanitrieren als verzugsfreies Oberflächenhärteverfahren

Plasmanitrieren ist ein äußerst werkstoffschonendes thermochemisches Randschichtverfahren, das harte und verschleißfeste Oberflächenschichten erzeugt. HÄRTHA bietet dieses Verfahren an insgesamt 5 Standorten in Deutschland und in den Niederlanden an. Für unsere bekannt qualitativ hochwertigen Ergebnisse setzen wir modernste Technologien ein. Leistungsfähige Industrielabore sowie ein transparentes Qualitätsmanagement-System begleiten die Prozesse. So stellen wir sicher, dass die bei uns behandelten Werkstoffe alle durch unsere Kunden gestellten Kriterien erfüllen.

Plasmanitrieren - ein thermochemisches Randschichtverfahren

Plasmanitrieren ist ein Niedrigtemperaturverfahren und arbeitet in einem Temperaturbereich von 350°C bis 600°C. Diese Temperaturen liegen deutlich unterhalb der beim Gasnitrieren oder Salzbadnitrieren üblichen Temperaturen. Dadurch eigenen sich auch verzugsempfindliche Werkstoffe für das Plasmanitrieren.

Das Verfahren nutzt ein Gasgemisch aus Wasserstoff und Stickstoff. Optional und abhängig vom Werkstoff wird zusätzlich ein kohlenstoffspendendes Gas hinzugemischt. Dieses Gemisch verwandelt sich durch das Anlegen einer Hochspannung zwischen Ofenwand und Charge in hoch ionisiertes Gas, das die Oberfläche der Bauteile als Glimmsaum umschließt. Treffen nun die positiv geladenen Ionen auf die Werkstoffoberfläche, bilden sich stickstoffreiche Nitride. Diese zerfallen und reichern die Oberfläche mit atomarem Stickstoff an.

Abhängig vom verwendeten Gasgemisch ist ein breites Spektrum verschiedenster Stahloberflächen und Härteprofile möglich. Oberflächen ohne Verbindungsschicht und mit niedrigem Stickstoffgehalt sind genauso realisierbar wie solche mit Verbindungsschicht und hohem Stickstoffgehalt.

Um nur einen ausgewählten Bereich zu härten, werden die entsprechenden Bereiche einfach abgedeckt.

Plasmanitrieren eignet sich für verschiedenste Werkstoffe

Das Verfahren ist für eine Vielzahl unterschiedlicher Eisenwerkstoffe geeignet. Selbst hochlegierte Werkzeugstähle mit einem Chromgehalt von mehr als 12 %, poröse Sinterstähle und Gusseisen können plasmanitriert werden. Auch rostfreie Stähle eignen sich für das Härten mittels Plasmanitrieren. Wird ein möglichst niedriger Temperaturbereich gewählt, beeinflusst das Verfahren den Korrosionswiderstand nur minimal.

Wie bei allen Härteverfahren liegt der Fokus auch beim Plasmanitrieren vor allem auf im praktischen Einsatz hoch belasteten Bauteilen wie Nockenwellen, Getriebe, Ventilkomponenten oder Druck-Form-Gusswerkzeugen.

Vorteile des Verfahrens Plasmanitrieren

Einer der wichtigsten Vorteile, der für das Plasmanitrieren spricht, ist die beinahe verzugsfreie Härtung verschiedenster Eisenwerkstoffe vom Sinterstahl bis zum rostfreien Stahl. Vor allem Präzisionsbauteile profitieren von den minimalen Maßänderungen, da eine Nachbearbeitung nach dem Härten in der Regel nicht erforderlich ist.

  • - nahezu verzugsfrei und dadurch ohne Maßänderungen
  • - hoch verschleißfeste Oberflächen
  • - individuell steuerbarer Schichtaufbau
  • - Härten von Teilbereichen möglich
  • - Härtetiefen von bis zu 0,6 mm
  • - mit oder ohne Verbindungsschicht
  • - reproduzierbare Prozessergebnisse

HÄRTHA als kompetenter Partner für Härte-Verfahren

Der Einsatz modernster Prozess- und Regeltechnik optimiert das Plasmanitrieren in den HÄRTHA Härtereien. Der hohe Automatisierungsgrad kombiniert mit der Expertise der Experten sichert die erforderliche Qualität und die durch das Verfahren Plasmanitrieren gewünschten Eigenschaften von Bauteilen.

Kontaktieren Sie unsere Spezialisten für ein persönliches Beratungsgespräch oder für Antworten auf offene Fragen zu unserem umfangreichen Leistungsportfolio.

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