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Salzbadnitrieren

Salzbadnitrieren verbessert verschiedene Eigenschaften

Salzbadnitrieren zählt zu den thermochemischen Verfahren, das sich positiv auf verschiedene Eigenschaften wie die Dauerfestigkeit oder den Verschleißwiderstand eines Bauteils auswirkt. Die Halex Group bietet dieses Verfahren mit modernsten Technologien an 9 deutschen, niederländischen und italienischen Standorten an. Durch die Ausstattung der Halex Härtereien mit leistungsfähigen Industrielaboren und einem transparentem Qualitätsmanagement-System sichern wir dauerhaft die von unseren Kunden gewohnt hohe Qualität der Ergebnisse.

Prozess des thermochemischen Randschichtverfahrens Salzbadnitrieren

Salzbadnitrieren (Tenifer-Verfahren) erfolgt im Niedrigtemperaturbereich von 500°C bis 580°C und nutzt Salzschmelze als Reaktionsmedium. Der Prozess umfasst drei grundlegende Verfahrensschritte. Dazu zählt das Vorwärmen mit Luft auf 350°C bis 400°C. Im Anschluss daran wird das Werkstück in der Salzschmelze auf die erforderliche Temperatur von maximal 580°C gleichmäßig erwärmt. Der letzte Schritt ist das Abkühlen im Abschreckbad, wobei die Oberfläche oxidiert.

Für eine metallisch glänzende Oberfläche und einen gleichmäßigen Reibwert wird das Bauteil poliert. Sind zusätzlich eine geringe Lichtreflexion und ein dekoratives Aussehen sowie eine Verstärkung der bisher positiven Eigenschaften das Ziel, erfolgt nach dem Polieren eine oxidierende Nachbehandlung bei 350°C bis 400°C.

Die gewünschten Eigenschaften bilden sich beim Salzbadnitrieren durch die Anreicherung von Stickstoff. Durch die zusätzliche Diffusion von Kohlenstoff wird das Verfahren zum Nitrocarburieren.

Wie dick schlussendlich die Verbindungsschicht ist, hängt von verschiedenen Einflussfaktoren wie dem Werkstoff selbst, der Dauer und Temperatur der Behandlung sowie der verwendeten Badchemie ab.

Salzbadnitrieren eignet sich für zahlreiche Werkstoffe

Salzbadnitrieren ist für alle Guss- und Stahlqualitäten sowie für Sintereisenwerkstoffe geeignet. Allerdings reduziert sich die Eindringtiefe des Stickstoffs bei Eisenwerkstoffen mit Nitrid bildenden Elementen wie Chrom, Vanadium, Molybdän oder Aluminium mit der Zunahme des Legierungsgehaltes.

Der hohe Korrosionsschutz ergibt sich jedoch nur bei unlegierten und niedriglegierten Stählen. Rostfreie Stähle eignen sich nur bedingt für das Salzbadnitrieren, da das Verfahren die Passivschicht vernichtet und so den Korrosionsschutz vermindert. Aufgrund der hohen Härte die bei rostfreien Stählen durch das Salzbadnitrieren erzielt wird, ist es eine individuelle Entscheidung, ob als Alternative das Verfahren Plasmanitrieren die gewünschten Eigenschaften erzielt.

Vorteile des Verfahrens Salzbadnitrieren

Ein besonderer Vorteil des Verfahrens ist die hohe Ermüdungsbeständigkeit, die sich auch bei dünnen Bauteilen in vollem Umfang zeigt. Dadurch sind die Komponenten außerordentlich belastbar und es ist nicht erforderlich, bei höheren Belastungen die Dicke und somit das Gewicht von Einzelkomponenten zu erhöhen.

  • - minimale Maßänderungen von maximal 3 bis 9 µm
  • - sehr gute Verschleißeigenschaften
  • - deutlich spürbar höhere Korrosionsbeständigkeit
  • - hohe Dauerfestigkeit
  • - verbesserte Optik
  • - kurze Behandlungsdauer
  • - vielseitig anwendbares und wirtschaftliches Verfahren
  • - reproduzierbare Prozessergebnisse

Salzbadnitrieren in den Halex-Härtereien

Wie für alle Härteverfahren und Oberflächenbehandlungen nutzen die Härtereinen der Halex Group ausschließlich modernste Technik, um zuverlässig reproduzierbare und qualitativ hochwertige Ergebnisse zu erzielen. Unsere Experten beraten Sie umfassend über das umfangreiche Leistungsportfolio unseres Unternehmens vom Induktivhärten bis zum Nitrocarburieren. Kontakten Sie uns per E-Mail oder telefonisch für ein ausführliches Beratungsgespräch.

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