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Schutzgashärten

Schutzgashärten für eine höhere Festigkeit von Stählen

HÄRTHA ist Experte für verschiedenste Härteverfahren, zu denen auch das Verfahren Schutzgashärten zählt. Unsere umfangreichen Dienstleistungen sind für unsere Kunden an insgesamt neun Standorten in Deutschland, Italien und in den Niederlanden verfügbar. Als auf dem Markt etabliertes Unternehmen legen wir großen Wert auf qualitativ hochwertige Ergebnisse. Diese gewährleisten wir im Rahmen einer umfassenden Qualitätssicherung vom Wareneingang bis zum fertig wärmebehandeltem Produkt. Leistungsfähige Industrielabore in unseren HÄRTHA-Härtereien unterstützen die Sicherung unserer hohen Qualität mittels verschiedenster Prüfverfahren.

Vorteile von Schutzgashärten

Schutzgashärten härtet ein Werkstück, um dessen Standzeit und Lebensdauer zu erhöhen. Für dieses Ziel müssen die ursprünglichen Materialeigenschaften verändert werden. Mit dem Verfahren Schutzgashärten verleihen wir in den HÄRTHA-Härtereien Werkstücken in unterschiedlichsten Formen und Größen diese wichtigen Eigenschaften. Die Materialhärte und dessen Festigkeit erhöhen sich genauso wie die Dauerfestigkeit und der Schutz vor sprödem Bruch. Durch die Erwärmung unter Schutzgas wird die Materialoberfläche vor Oxidation geschützt.

Schutzgashärten in den HÄRTHA Härtereien zeichnet sich durch eine hohe Prozesssicherheit sowie jederzeit reproduzierbare Ergebnisse aus.

So funktioniert Schutzgashärten

Das Verfahren Schutzgashärten ist eine Wärmebehandlung von Stahl und umfasst drei übergeordnete Prozessschritte. Im ersten Schritt erfolgt die Erwärmung des Werkstücks, der sich die sogenannte Haltezeit anschließt, um im gesamten Werkstück die vorgegebene Temperatur zu erreichen. Die Schutzgasatmosphäre während der Erwärmungsphase verhindert die Reaktion mit im Ofen vorhandenen Gasen und verhindert somit die Oxidation der Metalloberflächen.

Nach dem Erreichen der erforderlichen Temperatur wird das Werkstück durch ein flüssiges Medium wie spezielles Abschreck-Öl sehr schnell abgekühlt. Dabei bildet sich die Gefügeform Martensit, ein sogenanntes Härtegefüge. Allerdings ist das Material zu diesem Zeitpunkt zwar sehr hart, aber noch spröde. Erst die nachfolgende Anlassbehandlung verleiht dem Stahl die gewünschten Eigenschaften wie Festigkeit, Zähigkeit oder die Verschleißbeständigkeit.

Anlassbehandlung für individuelle Eigenschaften

Die nach dem Abschrecken durchgeführten Anlassbehandlungen verleihen dem Material die endgültigen Eigenschaften, die erforderlich sind. Dabei liegt der Fokus jedoch nicht nur an standardisierten Eigenschaften, sondern die Härtereien der Halex-Group orientieren sich an den kundenseitig vorgegebenen detaillierten Materialeigenschaften, die für den späteren Anwendungsbereichs der Werkstücke erforderlich sind. Dies kann ein ganz spezieller Härtegrad sein, eine individuelle Festigkeit oder eine der anderen Eigenschaften, die durch das Schutzgashärten erzielt werden kann. Die zuverlässige Bestimmung der erreichten Werte erfolgt in den HÄRTHA Härtereien in eigenen Industrielaboren.

Schutzgashärten eignet sich vor allem für unlegierte, niedriglegierte und Vergütungsstähle.

GEEIGNETE WERKSTOFFE

 

VERGÜTUNGSSTÄHLE z.B. 1.6582 / 1.7225 / 1.8159

KALTARBEITSSTÄHLE z.B. 1.2842 / 1.2826 / 1.2210

WÄLZLAGERSTÄHLE z.B. 1.2067 / 1.3505 / 1.3536

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