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Tiefkühlen

Tiefkühlen baut Eigenspannungen ab

Nicht nur die Erhitzung von Stählen auf hohe Temperaturen, sondern auch das Tiefkühlen des Werkstoffs bewirkt wichtige Änderungen und optimiert die Eigenschaften. In den HÄRTHA Härtereien verleihen unsere Experten durch den Einsatz modernster Technologien einem Werkstoff genau die Eigenschaften, die Sie benötigen. An 9 Standorten in Deutschland, Italien und in den Niederlanden sind die HÄRTHA Härtereien für Sie da und stellen sicher, dass alle behandelten Werkstücke höchste Qualitätskriterien erfüllen.

Tiefkühlen Härterei

Tiefkühlen - Tieftemperaturbehandlung verbessert die Qualität

Tiefkühlen

Der Härtungsprozess wandelt Ferrit und Perlit in Austenit um, das einen wesentlich höheren Teil an Kohlenstoffatomen bindet. Durch schnelles Abkühlen / Abschrecken bildet sich ein neues Gefüge, der Martensit. Während des Härtens wird jedoch nicht das gesamte härtbare Gefüge in Martensit umgewandelt und es verbleibt weicher Restaustenit im Gefüge, der sich erst im Verlauf der Zeit in Martensit umwandelt. Dieser Prozess führt zu ungewollten Spannungen innerhalb des Werkstoffs und erhöht das Werkstoff-Volumen.

Da sich Restaustenit nur bei höheren Temperaturen in Ferrit und Zementit umwandelt, bei niedrigen Temperaturen jedoch in Martensit, ist das Tiefkühlen eine ideale Maßnahme, um Volumenänderungen und die damit verbundenen Folgen zu verhindern. Vor allem hochpräzise Werkstücke profitieren davon, da sich die schleichende Maßveränderung negativ auf ihre Funktionalität auswirkt.

Tiefkühlen schließt den Härteprozess ab

Tiefkühlen ist ein technisch und wirtschaftlich sinnvolles Verfahren, um die erforderlichen Eigenschaften eines Werkstoffs langfristig zu erhalten. In der Regel kommt das Tiefkühlen als abschließendes Verfahren nach dem Härte-Prozess und vor dem ersten Anlassen zum Einsatz. Erfolgt das Tiefkühlen nach dem ersten Anlassen, konnte eine Standzeitverbesserung beobachtet werden. Inwiefern dies jedoch tatsächlich immer der Fall ist, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht zuverlässig nachgewiesen.

Zu bedenken ist, dass nicht alle Stähle Restaustenit bilden. Daher ist das Tiefkühlen nur für Stähle mit einem Kohlenstoffgehalt von mindestens 0,5 % sinnvoll. Bei Stählen mit niedrigerem C-Gehalt reicht zumeist das mehrfache Anlassen, um den Restaustenit-Gehalt zu minimieren. Auch härtbare Stähle Stähle mit einem hohen Legierungsanteil an Chrom neigen vermehrt zur Bildung von Restaustenit.

Das Tiefkühlen erfolgt bei Temperaturen von bis -90°C in Tiefkühlern. Es können jedoch auch tiefere Temperaturen von bis zu -140°C erforderlich sein. In diesem Fall kommen Trockeneis, verflüssigte Gase oder spezielle Alkoholmischungen zum Einsatz.

Tiefkühlen Härterei HALEX

Tiefkühlen und damit verbundene Vorteile

Tiefkühlen Verfahren

Tiefkühlen verhindert die ungewollte Umwandlung von Reaustenit in Martensit und die damit verbundene Erhöhung des Werkstoff-Volumens.

  • - Maßstabilität wird gewährleistet
  • - ideal für Präzisionswerkzeuge
  • - stark reduzierte Eigenspannungen
  • - zu jeder Zeit reproduzierbare Ergebnisse durch geregelten Prozess

HÄRTHA - Ihr Partner für qualitativ hochwertige Verfahren

Die HÄRTHA Härtereien sind Ihr zuverlässiger Partner rund um das Thema Härtung und innovative Oberflächenbehandlungen. Wir sorgen mit modernster Technik dafür, dass Ihre Werkstücke die Eigenschaften erhalten, die sie für den nachhaltig erfolgreichen praktischen Einsatz benötigen.

Kontaktieren Sie unsere Spezialisten für Tiefkühlen und alle anderen Verfahren vom Schutzgashärten bis zum Vergüten. Wir sind für Sie da und bieten genau die Lösung, die Sie suchen.

Werkstoffe

Geeignet bei härtbaren Edelstählen, Stählen mit Chrom-Gehalt > 5% und Ni-legierten Einsatzstählen.

Tiefkühlen HÄRTHA

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