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MATERIALANALYSE

 

Unsere Analysegeräte besitzen einen Funkenstand (stationär) oder eine Abfunksonde (mobil) mit einer Gegenelektrode. Zwischen dieser Elektrode und der zu analysierenden Probe wird mittels eines Anregungsgenerators eine elektrische Entladung erzeugt. Dabei wird Material der Untersuchungsprobe angeregt und in einen gasförmigen Zustand gebracht. Die Atome der im Material vorhandener Elemente werden in einen höheren Energiezustand versetzt. Bei Rückkehr in den Normalzustand senden diese Licht der elementtypischen Wellenlängen aus.

 

SPEKTRALANALYSE

 

Dieses Licht gelangt direkt (stationär) oder über Lichtleiter (mobil) in die Eintrittsoptik eines Spektrometers. Dort befindet sich ein sehr schmaler Eintrittsspalt (20 µm), durch den das Licht auf die Oberfläche eines Beugungsgitters fällt. Dieses Gitter ist eine konkave, aluminiumbedampfte Scheibe von 60 mm Durchmesser, die je Millimeter 3600 mal geritzt ist. Durch die hohe "Strichzahl" des Gitters wird das auftreffende Licht so stark gebeugt, dass es sich in die einzelnen Wellenlängen auflöst. Auf einer Fokalebene entstehen Spektrallinien. Diese Linien sind Abbildungen des durch den Eintrittsspalt fallenden Lichtes. Der Eintrittsspalt wird auf der Fokalebene sooft abgebildet, wie Licht verschiedener Wellenlängen durch ihn hindurch gefallen sind. Es entsteht ein Linienspektrum.