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DAS VERFAHREN


Beim Nitrocarburieren erfolgt eine Anreicherung der Randschicht der Werkstücke mit Stickstoff und Kohlenstoff. Das Kerngefüge bleibt unbeeinflusst. Der Stickstoff und Kohlenstoff bildet mit den Legierungsbestandteilen des Werkstoffs eine sehr harte Schicht, die sog. Verbindungsschicht. Die Dicke der Verbindungsschicht kann sehr exakt eingestellt werden. Je nach Werkstoff können Schichtstärken bis zu 20 μm realisiert werden.

 

Das Nitrocarburieren findet vor Allem bei der Veredelung von unlegierten Stählen und Automaten-, sowie Baustahl bevorzugt Anwendung. Der Verschleiß- und Korrosionswiderstand kann durch dieses Verfahren deutlich erhöht werden. Die Elastizität Ihrer Bauteile bleibt durch die reine Oberflächenhärtung weitestgehend erhalten. In vielen Anwendungsfällen können die Werkstücke direkt nach der Wärmebehandlung ohne Nacharbeit verbaut bzw. eingesetzt werden.


VORTEILE

 

- Kein Abschreckprozess
- Geringe Maßänderung
- Kaum Verzug
- Hohe Verschleißfestigkeit
- Guter Korrosionsschutz (besonders in Kombination mit (Nach-)Oxidieren)
- Teilbereich-Härten möglich
- Verbindungsschichtdicken bis zu 20 μm möglich
- Reproduzierbare Prozessergebnisse
- Behandlung von Schüttgut möglich

 

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